Bauhaus-Replika günstig kaufen

Vorteile von nachgebauten Bauhausmöbeln

Bauhausmöbel wie den Eames Lounge Chair gibt es als Originale aus der Bauhauszeit, als lizensierte Bauhaus-Nachbauten und als hochwertige Bauhaus-Replika zum Beispiel aus Italien. Die Preise der Original Bauhausmöbel liegen dabei oft bei mehr als dem Zehnfachen der Preise für ein Replica Möbel. Bauhaus-Replika wie die von uns angebotenen Möbel werden in Italien von einer Möbelwerkstatt sorgfältig in Handarbeit gefertigt. Die Manufaktur ist in Italien lizensiert. 

Einige Kunden fragen uns, ob sie die Nachahmungen besitzen, aufstellen und eventuell privat weiterverkaufen dürfen. Dazu haben wir ein anwaltliches Gutachten zum Urheberrecht erstellen lassen. Kurz gesagt kommen unsere Anwälte zu dem Schluss, dass es bei privaten Käufen „am Kriterium der Öffentlichkeit fehlt“. Auch die „private Weitergabe (der Bauhausreplika) an Dritte ist kein Inverkehrbringen.“ Mehr dazu lesen Sie in den Fragen und Antworten zu Bauhaus-Replika am Ende dieses Artikels.

Was sind die Vorteile von Bauhaus-Replika

Zum einen ist es der günstige Preis, der nur einen Bruchteil der Preise offiziell lizensierter Hersteller beträgt. Ganz zu schweigen von den nochmals viel höheren Preisen der Original-Bauhausmöbel aus der Baushauszeit. 

Zum anderen ist es die Verfügbarkeit der Bauhaus-Replika im Vergleich zu den Original-Bauhausmöbeln. Bei BauhausBerlin stehen viele Produkte zur freien Auswahl in der farblichen Ausstattung, in den Größen und aus den Materialien, die sich Kundinnen und Kunden wünschen. Sollten Original-Bauhausmöbel zum Verkauf stehen, heißt es noch lange nicht, dass es auch die gewünschte Ausführung ist, die zu Ihrer Einrichtung passt.

Ein weiterer Vorteil der Bauhaus-Replica sind die größeren Maße der Bauhaus-Nachbauten. Zur Zeit der Bauhaus Originale waren die Menschen im Schnitt einige Zentimeter kleiner als heute. Das macht die Original-Baushausmöbel für die Menschen von heute wenig komfortabel wenn sie nicht besonders klein von der Statur sind.

Nachgebaute Bauhaus-Möbel sind der durchschnittlichen Körpergröße der Menschen von heute angepasst. Das heißt, Replika sind größer als die Bauhaus-Originale. Das ist ein großer Vorteil, denn nur eine passende Corbusier-Liege, Barcelona-Liege oder ein passender Loungesessel bieten den gewünschten Komfort, den die Bauhaus-Designer bei ihren ursprünglichen Entwürfen im Sinn hatten. 

Zu den aufgezeigten Vorteilen kommt hinzu, dass die Bauhaus-Replika sorgfältig in höchster handwerklicher Qualität hergestellt werden. Die Materialien kommen aus der Region der Werkstatt. Der Bau der Replika födert das italienische Kunsthandwerk und unterstützt die gesamte Region um die Manufaktur.

Bauhausmöbel: Nachbauten aus Italien

Wir haben uns für die Bauhaus-Nachbauten für eine italienische Manufaktur mit langer Tradition im Kunsthandwerk entschieden. Unsere italienischen Partner arbeiten mit Leidenschaft, mit äußerster Sorgfalt und voller Respekt vor den Werken von Bauhauskünstlern wie Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Periand, Mies van der Rohe, Saarinen, Eames oder Josef Hoffmann.

Fragen und Antworten zu Bauhaus-Replika

Im Folgenden sehen Sie die Fragen, die Kunden uns am häufigsten zum Thema Bauhaus-Replika stellen. Die Antworten beruhen auf den Ergebnissen eines anwaltlichen Gutachtens zur rechtlichen Einordnung des privaten Besitzes und der privaten Weitergabe von Bauhaus-Replika. Sie haben eine andere Frage? Dann nehmen Sie einfach Kontakt auf. Wir sind gern für Sie da.

 Darf ich als Kunde Bauhaus-Replika besitzen?

Im anwaltlichen Gutachten wird unterschieden zwischen privaten Kunden und gewerblichen Kunden. In beiden Fällen wird der Besitz und das Aufstellen der Bauhaus-Replika als unbedenklich angesehen: „Bei privaten Käufen fehlt es jedenfalls am Kriterium der Öffentlichkeit. Die private Weitergabe an Dritte ist kein Inverkehrbringen. Bei gewerblichen Abnehmern ist – jedenfalls nach derzeitigem Stand der Rechtsprechung – keine Sanktionierung für das reine Aufstellen, bspw. in Büroräumen oder Verkaufsstellen, zu erwarten.“

Darf ich Bauhaus-Replika privat weiterverkaufen?

Anwendung findet hier das Verbreitungsrecht. Konkret stellt sich die Frage, ob eine private Weitergabe oder der private Verkauf einer Bauhaus-Replika dem In-Verkehr-Bringen eines urheberrechtlich geschützten Werkes gemäß § 17 Abs. 1 UrhG entspricht. Das ist nicht der Fall, da keine Öffentlichkeit besteht. Die private Weitergabe der Bauhaus-Replika an Dritte ist rechtlich betrachtet also kein „Inverkehrbringen“ im Sinne des § 17 Abs. 1 UrhG, denn privaten Käufen der Nachbauten fehlt es am Kriterium der Öffentlichkeit. Daher sind laut anwaltlichem Gutachten „keine Sanktionierung … zu erwarten.“ 

Gibt es ein Urheberrecht für Bauhausmöbel?

Bauhausmöbel sind grundsätzlich Werke im Sinne des Urhebergesetzes. Genauer gesagt, sind es persönliche geistige Schöpfungen im Sinne des §2 Abs. 2 UrhG. Die Bauhausmöbel von BauhausBerlin sind Werke der angewandten Kunst nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG. Der öffentliche Verkauf urheberrechtlich geschützter Werke ist im Verbreitungsrecht geregelt.

Was sind Bauhaus-Replika?

Bauhaus-Replika sind originalgetreu nachgebaute Möbel im Bauhaus-Stil abgesehen von den Maßen, die an unsere heutigen, größeren Körpermaße angepasst sind. Replika sind Nachahmungen von alten Möbeln, die nicht in Deutschland lizensiert sind. In unserem Fall ist die Manufaktur in Italien lizensiert, die Bauhaus-Replika herzustellen.

Wo werden die BauhausBerlin-Replika hergestellt?

Die Möbel, die Sie bei BauhausBerlin werden zum größten Teil in Italien gefertigt. Die italienische Manufaktur ist in Italien „offiziell berechtigt“, die Bauhausmöbel als Reproduktion herzustellen. Das heißt, die Produktion wird von der italienischen Regierung und der italienischen Möbelindustrie geduldet. 

Wie urteilt das Gericht zur privaten Aufstellung oder Weitergabe von Bauhaus-Replika? 

Le-Corbusier-Möbel II (BGH, Urteil v. 22.01.2009, Az. I ZR 247/03) 

Hier wurde die Frage erörtert, unter welchen Umständen ein Anbieten an die Öffentlichkeit durch einen in Deutschland ansässigen Erwerber von Nachahmungen urheberrechtlich geschützter Werke vorliegt. 

Hierzu wurde – nach entsprechender Vorlage beim EuGH – festgestellt, dass „eine Verbreitung des Originals eines Werks oder eines Vervielfältigungsstücks davon an die 

Öffentlichkeit auf andere Weise als durch Verkauf […] nur bei einer Übertragung des Eigentums an diesem Gegenstand vor[liegt]. 

Folglich stellen weder der bloße Umstand, dass der Öffentlichkeit der Gebrauch von Werkstücken eines urheberrechtlich geschützten Werks ermöglicht wird, noch der Umstand, dass diese Werkstücke öffentlich gezeigt werden, ohne dass die Möglichkeit zur Benutzung der Werkstücke eingeräumt wird, eine solche Verbreitungsform dar.“ 

Das Aufstellen der Möbel ist also kein Inverkehrbringen im Sinne des Verbreitungsrechts und verletzt daher auch nicht das Verbreitungsrecht des Urhebers.